Fahrt zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau

Schaffen, was eigentlich unmöglich ist – das war das neuerliche Ziel der diesjährigen Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Denn wie soll man Zehntklässlern im Jahr 2018 die Verbrechen unter dem NS-Regime vor über 70 Jahren in ihrer Grausamkeit begreiflich machen?!

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Das im Unterricht vermittelte geschichtliche Wissen bildete die Grundlage für den Besuch an den Ort, wo zwischen 1933 und 1945 rund 41.000 Menschen sterben mussten. Waren es in der Schule „nur“ Bilder, Zahlen und Fakten, so vermittelten auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers das Krematorium und der „Bunker“ ein ganz reales und vor allem beklemmendes Gefühl. Im Hinterkopf blieb immer die Frage: Wie konnten das die Häftlinge zur damaligen Zeit überstehen?

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Unter fachkundiger Leitung vergingen die zweieinhalb Stunden auf dem Gelände rasend schnell. Die Schülerinnen und Schüler trieben zahlreiche Fragen um, die (fast) alle beantwortet werden konnten. Nur das mit dem „Begreifen“ musste jeder für sich versuchen. Auch für die Lehrkräfte, die schon des Öfteren Exkursionen nach Dachau begleiteten, war es erneut ein mulmiges Gefühl, auch deshalb, weil jeder Rundgang aus einem anderen Blickwinkel erfolgt, der bis dahin unbekannte Fakten mit sich bringt.

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F. Heunemann

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